Bevor es lustig wird ist es sinnvoll sich ein kleines Skript zu erstellen.
Das alles schön in eine Liste formuliert hilft dir nicht die Geduld den roten Faden zu verlieren und dich unnötig zu verzetteln. Labertaschen sind bei Screencasts meist ungern gesehen. Deine Zuschauer wollen Information, kurz, kompakt und schnell.
Die Reihenfolge ist aus lerntechnischen Aspekten besonders wichtig. Du erklärst meist einen Arbeitsablauf. Da macht es Sinn dir vielleicht eine Situation auszudenken wie sie jeder vielleicht schonmal vorgefunden hat und du dann mittels Video erklärst wie man diesen Ablauf beschleunigen/vereinfachen kann.
Im Falle einer Software Review kannst du durch einen gut geplanten Ablauf nicht nur gut zeigen warum dieses Programm nun besonders “toll” ist sondern dies gleich praxisrelevant vermitteln.
Wenn du ein gutes Tutorial machst hat der Zuschauer danach oft das Bedürfnis das gesehene “sofort” “unbedingt” ausprobieren zu “müssen”. Sind deine Erläuterungen nicht nachvollziehbar oder geben keinen Sinn werden sich deine Abonennten zweimal überlegen nochmal einen Screencast von dir anzusehen.
Zum erstellen eines Screencasts auf dem Mac braucht man natürlich auch ein Programm das die Aufnahme übernimmt.
Nach geschehener Aufnahme muss das Video noch bearbeitet werden. Hier stehen wiederum einige Programme zur Verfügung mit denen man das bewerkstelligen kann.
Je nachdem was deine Ziele sind wirst du mit der einen oder anderen Software glücklicher werden.
Bei ScreenFlow kann man beispielsweise nicht nur schneiden sondern auch noch Tastendrücke wie ⌘, ⌃ oder Mausklicks und dergleichen anzeigen lassen. Natürlich können Mausklicks auch grafisch eingeblendet werden.
Ein Programm was dies bereits während der Aufnahme ermöglicht ist Mousepose.
Wichtig bei der Bearbeitung ist, dass bei Schnitten keine “Maussprünge” zu sehen ist. Der Zuseher hat wundert sich sonst was mit dem Video los ist, schaltet vielleicht sogar weg. Das will man nicht.
Sollte ein Fehler bei der Aufnahme passieren (und es passieren in der Regel viele Fehler) versuche nochmal zurück zu gehen und dann diese Sektion des Videos erneut einzusprechen. Später kann man die fehlerhafte Stelle dann einfach herausschneiden — hoffentlich ohne merkliche Maussprünge.
Hast du deinen Screencast fertiggestellt brauchst hast du vielleicht noch ein wenig Lust ihn zu verhübschen.
Vielleicht mit einem kleinen Banner, deinem Logo und so weiter zu versehen.
Anbei findest du eine Anleitung wie man mit Keynote einen schicken, animierten Banner erstellt.